Inv. 226, Köln, Papyrussammlung

226_Verso72
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TEI EpiDoc-C
Trismegistos-Nummer
Objekttyp
  • Rolle
Material
  • Papyrus
Dimensionen
  • Breite: 5,0 cm • Höhe: 9,0 cm
Bibliographie

Texte

RectoTactica
Textsorte literarisch
Datierung 1. Jh. v. Chr. bis 1. Jh. n. Chr.
1. Jh. v. Chr. oder 1. Jh. n. Chr., Als Datierung kommt für den Schrifttyp noch die zweite Hälfte des ersten Jahrhunderts vor oder bereits die erste Hälfte des ersten Jahrhunderts nach Chr. in Frage. Vgl. etwa Turner-Parsons, Greek Manuscripts 21 und Roberts, Greek Literary Hands 9b, c für die frühe Datierung, Roberts, op. cit. 10a für das spätere Datum.
Herkunft
Sprache/n Griechisch
Schrift Griechisch
Schreib­richtung parallel zu den Fasern
Tinte schwarz
Beschreibung der Hand Die informelle Schrift ist von stattlicher Grösse, rund und weitgehend bilinear. Sie ist teilweise mit Zierhäkchen versehen, ohne eigentlich Schönschrift zu sein. Die Buchstaben stehen gewöhnlich für sich, alpha und epsilon sind gelegentlich auch kursiv ausgeführt.
Gliederungs­zeichen
Status publiziert
Publikationsnr. P. Köln XI 434
Illustrationen, Symbole und Zeichnungen
Bibliographie
  • AbbildungP.Köln XI Tafel IIIa
  • Editio_princepsGronewald, M., Tactica, in: Kölner Papyri (P. Köln). Band 11, hrsg. von C. Armoni et al., Paderborn-München-Wien-Zürich, 2007, (Papyrologica Coloniensia. Vol. VII/11) 49-52.

Erhaltungszustand des Textes: fragmentarisch

Unten ist ein Rand von ca. 2 cm erhalten, an den übrigen Seiten ist der Papyrus von feiner Qualität abgebrochen.

Kolumnenzahl: 1.0

Zeilenzahl: 11.0

Textthema: Literarisches - Prosa

Inhaltsangabe: Der Inhalt des kleinen Fragments scheint militärtaktischer Natur zu sein. Im ersten Teil ist von einem Manöver die Rede, das jemand als Reaktion auf die Lage mit dem linken und rechten Flügel ausführt, im zweiten Teil scheint ein Nahkampf beschrieben zu sein, der mit Schilden ausgeführt wird. Dabei legt die sprachliche Formulierung nahe, dass bei dieser Form des Othismos das Stossen der ersten feindlichen Reihen mit Schilden gegeneinander gemeint ist. Beide Teile können in engem Zusammenhang stehen, denn mehrfach wird auch von Othismos auf den Flügeln berichtet (Th. 4, 96, 4; 6, 70, 2; X. HG 6, 4, 14).